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2 Periodensystem der Elemente (PSE) und Atombau2.1 Das PSE2.1.1 Historisches1868: Mendelejew und Meyer überlegten sich unabhängig voneinander ein System, wie man die Elemente sinnvoll ordnen könnte. Zunächst ordneten sie alle Elemente nach ihrer Atommasse in eine Reihe (hatte schon Dalton gemacht). H He Li Be B C N O F Ne Na Mg Al Si P S Cl Ar.......... Dabei stellten sie fest, daß ______________________________________________________ ____________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________
Nun stellten sie die Elemente mit ähnlichen Eigenschaften in Spalten untereinander. Dabei ergaben sich 8 Hauptgruppen von Elementen mit ähnlichen Eigenschaften innerhalb der Gruppe. Da nun die Einordnung der Elemente in das PSE nach deren Eigenschaften erfolgte, mußten manche Elemente etwas umgestellt werden, z.B. das K wurde hinter das Argon gestellt, obwohl seine Atommasse geringer
ist. In diesem gekürzten PSE sind die Nebengruppen sowie die Lanthanide und Actinide nicht enthalten. Wir betrachten im Unterricht hauptsächlich Elemente der Hauptgruppen. Bedeutung des PSE: ______________________________________________________ ___________________________________________________________________________ 2.1.2 Metallcharakter der ElementeAlle Elemente des PSE kann man entsprechend ihrem Metallcharakter einteilen. Informieren Sie sich darüber im Buch!
Wo befinden sich die Metalle? _______________________________
Notieren Sie hier die sechs Halbmetalle:
_________________________________________ Alle Nebengruppenelemente sind Metalle! Alle Metalle sind Feststoffe, außer __________
2.1.3 Die HauptgruppenAufgabe: Erstellen Sie eine Tabelle mit den Namen
2.1.4 Die wichtigsten Elemente und ihre Elementsymbole (wird als Basiswissen vorausgesetzt!)Merke: Bei den Elementsymbolen ist immer nur der erste Buchstabe groß geschrieben, der zweite klein!
Frage: wie leiten sich die Elementkürzel von den Elementnamen ab. Vergleichen Sie auch mit den englischen Namen der Elemente! Beispiel Wasserstoff H von Hydrogenium auf Latein, Hydrogen in English.
2.2 Der Bau von Atomen2.2.1 Historische Modellvorstellungen zum Atombau
2.2.2 Elementarteilchen
Rutherford (engl. Physiker) leitete daraus 1911 sein "Atomkern-Atomhülle-Modell" ab:
Das kugelförmige Atom hat einen Durchmesser von etwa 10-8 cm. Also ist die Atomhülle etwa ____________ mal größer als der Atomkern. Die positive Ladung eines Protons (p+) im Atomkern kann die negative Ladung eines Elektrons (e-) gerade kompensieren. Da im neutralen Atom die Zahl der Protonen gleich der Zahl der Elektronen ist, ____________________________________________________________________________ Überbegriff von Protonen und Neutronen: __________________________________________
Die Protonen bestimmen die Kernladung. Daher ist
Protonenzahl = Kernladungszahl. Im PSE sind die Elemente nach ihrer Kernladungszahl geordnet! Daher sagt man zur Kernladungszahl auch Ordnungszahl. Die Atommasse wird durch die Massen der Atombausteine bestimmt. Dabei kann man die Masse der Elektronen beinahe vernachlässigen. Dann muß man nur die Summe von Protonen und Neutronen addieren, um die Atommasse näherungsweise zu errechnen. Umgekehrt kann man aus Atommasse minus Protonenzahl die Neutronenzahl ermitteln.
Aufgabe: ermitteln Sie aus dem PSE, wieviele Neutronen das H-Atom, O-Atom und Ca-Atom hat! H: ....................... O: ....................... Ca: ......................
Exkurs: IsotopeManche Elemente kommen in der Natur mit unterschiedlicher Neutronenzahl vor. Protonenzahl und Elektronenzahl sind aber immer gleich. Diese verschiedenen Arten eines Atoms nennt man Isotope (gr. "gleicher Ort" -> im PSE)
Bsp. Chlor Ein Chlorisotop enthält 18 Neutronen, das andere 20. Die Protonenzahl ist bei beiden 17. Zugehörige Atommassen der beiden Chlorisotope: 35u und 37u. 75,8% der Chloratome in der Natur haben die Masse 35u, 24,2% haben die Masse 37u. Daraus errechnet sich eine durchschnittliche Atommasse von 35,45u. Schreibweisen für Isotope: Chlor 35 bedeutet Chlorisotop 35 35 Bei chemischen Vorgängen bleiben die Atomkerne unverändert, nur die Atomhülle ist dabei beteiligt. Deshalb verhalten sich Isotope bei chemischen Reaktionen gleich. Dabei bleibt auch die Zusammensetzung des Isotopengemisches erhalten.
2.2.3 Modell der Atomhülle
#F# Woraus besteht das sichtbare Licht? #V# Zerlegen des Lichts in Spektralfarben mittels Prisma Ergebnis: Das sichtbare Licht besteht aus einem kontinuierlichen Spektrum an Farben (Regenbogenfarben). Den Farben entsprechen bestimmte Wellenlängen zwischen etwa 400 nm (violett) und 800 nm (rot). Licht hat sowohl den Charakter von Teilchen =Photonen als auch elektromagnetischen Wellen. (Teilchen-Welle-Dualismus)
geringe Energie der Strahlung hohe Energie Hinweise auf Eigenschaften der Elektronen liefern Spektralanalysen von Elementen (Bunsen seit 1859) #V# Flammenfarbe von Na und Cu Zeigen der Linienspektren von Na und Cu mit WINCHEM
#F# Weshalb sieht man nur einzelne Linien, Erklärung: Die Elektronen von Atomen werden durch Energiezufuhr angeregt (erhalten höheres Energieniveau), fällt die Energiezufuhr weg, fallen sie wieder in ihren energetischen Grundzustand zurück. Dabei emittieren die Elektronen Licht bestimmter Wellenlänge. Diese emittierten Linienspektren sind für die Elemente charakteristisch. (So wurden von Bunsen die Elemente Rubidium und Cäsium mittels Spektralanalyse entdeckt, bevor sie chemisch nachgewiesen wurden)
Linienspektren des WasserstoffsWasserstoff kann durch Einschluß in Gasentladungsröhren
Aufgabe: Zeichnen Sie das Bohr´sche Atommodell von H auf ein separates Blatt!
Frage: Wie verhält sich das Elektron auf der ersten Schale, wenn ihm Energie zugeführt wird? Reaktion der Atomhülle auf Anregung:
Bei sehr hoher Energiezufuhr können Elektronen die Hülle verlassen, es entsteht ein Kation! Streng genommen gilt das Bohr´sche Atommodell nur für das H-Atom. Dennoch hat man das Modell auch auf Atome mit mehreren Elektronen ausgeweitet (siehe Tabelle), weil das Modell das chemische Verhalten der Atome gut erklärt. Hinweis: Die Elektronen eines Atoms befinden sich auf
energetisch verschiedenen Elektronenschalen (Bohr nahm Kreisbahnen an, später
elliptische Bahnen). Kernferne Schalen haben höhere Energieniveaus als
Kern-nahe. Die Kern-nahen Elektronen werden stark von den (Zusatzinfo: Wie viele Elektronen in einem Atom vorhanden sind, und auf welchen Schalen sie sitzen, läßt sich experimentell aus den Ionisierungsenergien ableiten, dies sind Energien, die zur Abspaltung bestimmter Elektronen aus dem Atom aufgewendet werden müssen.)
Die Anordnung der Elektronen im Bohrmodell unterliegt Gesetzmäßigkeiten (vgl. Buch S. 48):
4. Die maximale Zahl von Elektronen (= z) auf einer Schale
beträgt z = 2n2
Übungen: Zeichnen Sie das Bohr´sche Atommodell für K, Br, I, Pb!
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Merke:
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Frage: Warum haben die Elemente einer Hauptgruppe ähnliche Eigenschaften?
Betrachtung der Edelgase: alle Edelgase haben ______ Valenzelektronen (=Außenelektronen).
Dieser sogenannte _____________________ ist energetisch der stabilste. Er bewirkt, dass
__________________________________________________________________________
Alle Atome streben nach diesem Zustand, den die Edelgase bereits haben. Daher nennt man
diesen Zustand auch _____________________________________ .
Wie verhalten sich Atome, die diesen Zustand nicht haben?
___________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
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Fazit: ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________
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Frage: weshalb liegen die Nebengruppen zwischen den Hauptgruppen II und III?
Skizze
Auf der 3. Schale haben maximal ______ Elektronen Platz. In der 3. Periode wurden jedoch nur _____ Elektronen (bis zum Argon) eingebaut. In der 4. Periode werden zunächst beim Kalium und Calcium 2 weitere Elektronen in die äußere 4. Schale eingebaut. Jetzt erst werden die noch fehlenden ____ Elektronen in die 3. Schale eingebaut. Grund: Diese Elektronen sind energieärmer als die folgenden Elektronen der 4. Schale. Dies hat man durch Ionisierungsversuche (Herausschießen von Elektronen aus Atomen durch zunehmende Energiezufuhr) bei Atomen herausgefunden.
Vom Scandium bis zum Zink werden also die fehlenden Elektronen der zweitäußersten Schale aufgefüllt. Alle diese Nebenelemente haben also ____ Valenzelektronen
und müssen deshalb _______________________________________________ plaziert werden!
noch in Arbeit!
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Bindigkeit: wie viele Bindungen ein Atom oder Ion eingehen kann.
Entscheidend ist, wieviele Elektronen ein Atom abgeben oder aufnehmen muß (Ionenbindung) bzw. teilen muß (Atombindung), um den Oktettzustand zu erreichen.
(Beispiel für Atombindung: 2 H + O --> H-O-H Moleküle teilen sich Elektronen.
C + H -->
Z.B. die Elemente der 2 Periode:
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HG |
I |
II |
III |
IV |
V |
VI |
VII |
VIII |
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Wertig |
1 |
2 |
3 |
4 |
3 |
2 |
1 |
0 |
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keit |
1 |
2 |
Also spielt die Zahl der Valenzelektronen bzw. die Zahl einfach besetzter Orbitale der Außenschale (siehe Orbitale 2. Periode!) eine Rolle. Doppelt besetzte Orbitale sind energetisch günstiger als einfach besetzte!
Übungen: welche Verbindungen folgender Elemente sind entsprechend der Bindigkeit denkbar?
Al und O, Ca und O, H und S, Mg und S