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Übungen

Erstellen eines Versuchsprotokolls

Die wesentlichen Bestandteile des Protokolls sind folgende:

  1. Ziel des Experiments
  2. Geräte- und Stoffliste
  3. Durchführung des Experiments
  4. Versuchsskizze
  5. Beobachtungen (ohne Wertung!)
  6. Folgerungen und ggf. weitere Fragen

Bewertungskriterien bei Versuchsprotokollen

Prinzip: Auch ein Fremder sollte verstehen können, wie der Versuch durchgeführt wurde, und wie die Schlussfolgerungen zu Stande kamen.

Vollständigkeit des Protokolls (1. – 6.)
Genauigkeit (korrekte Bezeichnungen bei Geräten und Stoffen, genaue Skizzen, korrekte Beobachtungen und Messergebnisse, keine Ergebnisse fälschen!)
Sauberkeit und Anschaulichkeit (kein Herumkrakeln, ordentliche Tabellen, Farbzeichnungen wo möglich, ...)
Folgerungen sollen belegt (untermauert) werden durch Verweise auf bestimmte Quellen (--> Seitenangaben im Lehrbuch, --> Internetseiten)

Praktikum I (Muster für Praktika-Protokolle)

1.1.4 Experiment zur Teilchenbewegung

Ziel des Experiments: Über die Beobachtung einer Reaktion von Ionen in wässriger Lösung kann abgeleitet werden, wie sich kleinste Teilchen bewegen.

Geräte- und Stoffliste: Petrischale, Spatel, dem. Wasser, Kaliumhexacyanoferrat, Eisen (III)-chlorid

Durchführung des Experiments: Eine saubere Petrischale wird etwa 0,5 cm hoch mit dest. Wasser befüllt. Erschütterungen des Bodens und der Tische werden tunlichst vermieden.

In das Wasser wird auf die rechte Seite der Schale eine Spatelspitze Kaliumhexacyanoferrat ("Blutlaugensalz") gegeben. Auf die linke Seite wird ein Kügelchen Eisen (III)-chlorid gegeben.

Der dritte Schüler notiert die Zeit vom Hineingeben der zweiten Substanz bis zum Sichtbarwerden der Farbe.

Versuchsskizze:

 

 

 

Beobachtungen: (Farbveränderungen, Ort der Farbveränderung, Zeit bis zum Entstehen der Farbe)

______________________________________________________________________

_____________________________________________________________________________

_____________________________________________________________________________

(Hinweis: bei der entstehenden Farbe handelt es sich um die Substanz Eisenhexacyanoferrat

Fe4 [Fe(CN)6]3 x H2O, auch __________________________ genannt.)

Folgerungen und ggf. weitere Fragen: (Reaktion? Wie und warum bewegen sich Teilchen?)

_____________________________________________________________________________

_____________________________________________________________________________

_____________________________________________________________________________

_____________________________________________________________________________

Diese Art des Stofftransports nennt man __________________________________________:

Teilchen in Flüssigkeiten oder Gasen breiten sich gleichmäßig in jede Richtung des Raumes aus, und zwar von

____________________________________________________________________________

Ursache: alle Teilchen sind in ständiger Bewegung, sie haben eine bestimmte 

_________energie (= ______________ Energie). 

Sie stoßen dauernd aufeinander und breiten sich dadurch aus. Auch viele Stoffeigenschaften lassen sich hiermt erklären.

Praktikum II - Flammenfärbungen der Alkali- und Erdalkalimetalle

Musterlösung